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Stress und Essen

Stress kann Auslöser fürs Essen sein. Deshalb ist es gut, Stressfallen zu erkennen und andere Möglichkeiten zum Stressabbau zu finden.

Streit mit der besten Freundin oder den Eltern, Ärger in der Schule, Frust bei den Hausaufgaben. Manche Kinder haben gelernt, bei Stress und Kummer, aber auch bei Freude oder bei Langeweile zu essen. „Sei nicht traurig, hier ist etwas Schokolade!“, so begegnen Große nicht allzu selten den Tränen der Kleinen.

Essen ist manchmal Erziehungsmittel. Doch dafür ist es ganz und gar nicht geeignet. Wer bei Stress und Kummer immer zum Essen greift, nimmt schnell mehr zu sich, als der Körper braucht. Wenn Ihr Kind Ärger und Stress hat, dann schenken Sie ihm lieber Zuwendung und Aufmerksamkeit. Nehmen Sie es in die Arme, machen Sie ihm Mut und sprechen Sie über die Auslöser. Vielleicht finden Sie gemeinsam einen Weg, damit anders umzugehen.

Eine gute Möglichkeit, Stress abzubauen, ist sich zu entspannen, eine Pause einzulegen und natürlich Bewegung. Ein gemeinsames Mittagessen kann nach einem anstrengenden Vormittag in der Schule entspannend sein, vorausgesetzt kritische Themen werden vermieden.

Stärken Sie das Selbstbewusstsein Ihres Kindes, damit es das Essen als Trost nicht mehr braucht. Trauen Sie ihm etwas zu, geben Sie ihm Aufgaben, und lassen Sie Ihr Kind ruhig eigene Lösungswege finden. Und loben Sie!

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