Qualitätssicherung in der Prävention

Wenn Einrichtungen und Organisationen die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – und damit auch eine normale Gewichtsentwicklung – fördern wollen, kommen sie um Qualitätsmanagement nicht herum. „Gut gemeint“ bedeutet nämlich nicht automatisch „gut gemacht“ und „erfolgreich“. Angebote müssen auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten werden. Hinzu kommt: Geldmittel, Zeit und Arbeitskraft solcher Maßnahmen sind in Kitas, Schulen, Betrieben, Freizeiteinrichtungen, Vereinen oft knapp und sollten deshalb möglichst effizient eingesetzt werden. Nicht zuletzt müssen Maßnahmen der Gesundheitsförderung ihre Wirksamkeit auch unter Beweis stellen.

Qualitätsmanagement hilft dabei. Es fängt bei den ersten Überlegungen und Planungen an und begleitet die Maßnahme durch den Prozess. Ziel der BZgA ist es, diesen Prozess zu unterstützen und die Qualität von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention zu verbessern.

 Gesamtverlauf von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Gesamtverlauf von Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Primärprävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen (Arbeitsgruppe der BZgA: M. Cremer, C. Goldapp, C. Graf, D. Grünewald-Funk, R. Mann, U. Ungerer-Röhrich, C. Willhöft)

Jedem Prozessschritt einer Maßnahme sind Qualitätskriterien zugeordnet. Sie bieten Orientierung bei der Gestaltung bzw. der Auswahl und bei der Optimierung von Maßnahmen, die Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen. Sie helfen, die Qualität einer Maßnahme von der Planung über die Durchführung bis zur Verstetigung zu sichern.
Die Qualitätskriterien wurden von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter der Moderation der BZgA zusammengetragen und von einem renommierten Expertengremium im Konsens verabschiedet. Opens internal link in current windowMehr

Bewegung, Ernährung und Umgang mit Stress sind Schwerpunkte in Maßnahmen, die die Gesundheit und damit eine gesunde Gewichtsentwicklung in jedem Alter fördern. Die Stärkung gesundheitsförderlicher Lebenskompetenzen und die Verbesserung der Lebensbedingungen stehen bei der Umsetzung im Mittelpunkt. Opens internal link in current windowMehr

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